Wie gestaltet sich der Pflegealltag?

Die neue Wohnsituation

Herr Müller wurde bei seiner Tochter empfangen und hat sein Zimmer bezogen. Nun beginnt der Pflegealltag. Damit alle zeitlich unabhängig bleiben, haben wir haben einen Hausschlüssel (dies ist der Regelfall) von Familie Müller erhalten.
Herr Müller wird 3x täglich von Mein Pflegedienst besucht. Sollte es zu akuten Verschlechterungen kommen oder Infekten (z. B. Magen-Darm-Infekt) kann die Versorgung auch häufiger gewährleistet werden. Der Zeitpunkt des ersten Einsatzes richtet sich nach den Gewohnheiten von Herrn Müller, denn nicht jeder Patient schläft gerne lang oder steht zeitig auf. Auch auf die Situation der Angehörigen wird Rücksicht genommen, damit Frau Müller nicht bei der Betreuung ihrer Kinder gestört wird.

 

Der Morgeneinsatz:

Beim Morgeneinsatz wird Herrn Müller zunächst das Insulin verabreicht. Danach wird er zum Waschen ins Bad begleitet. Dort wird ihm beim Waschen geholfen. Das Ziel ist ihn soweit zu unterstützen, dass die Tätigkeiten irgendwann wieder ohne fremde Hilfe zu erledigen sind. Es folgt die Rasur, die Zahnpflege und das Haare kämmen (große Pflege IV). Solange die Inkontinenz anhält, werden die entsprechenden Maßnahmen ergriffen. Herr Müller wird nun angezogen und beispielsweise ins Wohnzimmer gebracht. Dort wird das Frühstück zubereitet und dort hält er sich den Tag über in seinem Pflegestuhl auf. Nach dem Frühstück erfolgt die Medikamentengabe. Nach der Frage ob wir noch irgendwas für ihn tun können, wird die notwendige Dokumentation geführt. Damit ist der Morgeneinsatz beendet.

 

Unsere erbrachten Leistungen:

  • Insulin verabreichen (Krankenkasse)
  • Begleitung ins Bad (Pflegekasse)
  • Waschen, frisieren, Zahnpflege (Pflegekasse)
  • Rasur (Pflegekasse)
  • Windeln wechseln (Pflegekasse)
  • Anziehen (Pflegekasse)
  • Ganz ins Wohnzimmer (Pflegekasse)
  • Frühstück(Pflegekasse)
  • Medikamentengabe (Krankenkasse)

 

Der Mittagseinsatz:

Um die Tochter zu entlasten, bekommt Herr Müller Essen auf Rädern. Die Schwester bringt in diesem Fall das Essen mit. Zuerst wird dann die Insulingabe vorgenommen, danach wird Herr Müller beispielsweise zur Toilette begleitet. Danach erfolgt die Vorbereitung des Essens und die Schwester hilft ihm bei der Nahrungsaufnahme. Nach dem Mittagsessen hält Herr Müller dann Mittagsruhe. Die Schwester räumt das Geschirr ab und verlässt das Haus wieder.

 

Unsere erbrachten Leistungen:

  • Insulin verabreichen (Krankenkasse)
  • Essen auf Rädern (Selbstzahler)
  • Darreichung und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme (Pflegekasse)
  • Toilettengang (Pflegekasse)
  • Begleitung zum Pflegestuhl (Pflegekasse)
  • Abräumen des Geschirrs (Serviceleistung vom Pflegedienst Köhler)

 

Der Abendeinsatz:

Die Tochter übernimmt das Insulin spritzen und die Zubereitung des Abendessens selbst. Nachdem die Familie mit Herrn Müller gemeinsam gegessen hat, kommt die Schwester um ihn für die Nachtruhe vorzubereiten. Hierzu wird er nun vom Wohnzimmer ins Bad gebracht, wo er nochmals kurz frisch gemacht wird. Zusätzlich erfolgt ein weiterer Toilettengang und ein Vorlagenwechsel. Abschließend wird Herr Müller für die Nacht umgezogen und die Nachtmedikation verabreicht. Danach wird er zu Bett gebracht.

 

Unsere erbrachten Leistungen:

  • Begleitung ins Bad (Pflegekasse)
  • Frisch machen, Zähne putzen (Pflegekasse)
  • Toilettengang (Pflegekasse)
  • Windeln wechseln (Pflegekasse)
  • Anziehen des Schlafanzuges (Pflegekasse)
  • Gang ins Schlafzimmer (Pflegekasse)
  • Medikamentengabe (Krankenkasse)

 

Wie gehts weiter ?

Lesen Sie weiter, welche Zusatzleistungen wir erbringen können:

Herr Müller: Heilung fördern und Wohlbefinden steigern

Frau Müller: Entlastungen und Zusatzleistungen für Angehörige

 

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